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Auch wie bei Version 1.3.3, gibt es beim Amiga-Apache auch wieder ein Installer-Skript, der die Daten in die richtigen Verzeichnisse schreibt. Dazu muß im Geek-Gadgets-Verzeichnis ein entsprechender Pfad usr/local/ apache/ existieren. Der Installer findet diesen automatisch und überschreibt vorhandene Dateien. Wer kein Backup vom alten Verzeichnis hat, braucht keine Sorge haben die Konfigurationsdateien des Servers werden nicht verändert.
Nach der Installation der Files bearbeitet der Installer alle Dateirechte. Er setzt alle Besitzer- und Gruppen-Einträge auf den Webserver. Name und Gruppe für den HTTP-Daemon werden zuvor abgefragt. Diese müssen in »AmiTCP/Genesis« bzw. »Miami« definiert sein.
Nach der Installation kann man im Prinzip den Server gleich in Betrieb nehmen. Ein entsprechender Start-Skript hilft dabei. Bei Erstinstallation muß der Webmaster erst die Konfigurationsdateien bearbeiten.
Auf einem Amiga 4000 mit einem 060-Prozessor und 32 MByte RAM lief der Apache ohne Probleme. Die Seiten wurden konstant und schnell geliefert. Wenn die Autoren des Amiga-Ports 8 MByte Hauptspeicher angeben, dann ist das nicht falsch. So lange wie man nur HTML-Dokumente vom Server bekommen will reicht der Speicher von 8 MByte aus. Kommen aber CGI-Skripte in Perl dazu, muß man dem Amiga deutlich mehr RAM gönnen. Hier kann stand bei vielen Anfragen der Testrechner sehr schnell. Vor allem, wenn man sehr of auf Perl-basierende CGIs immer wieder aufruft, was bei einem Webserver keine Seltenheit ist. Hier bringt man auch einen hochgezüchteten Amiga schnell an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit.
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Die anderen beiden Programme sind Perl-Skripte, mit denen man Wortlisten erzeugen bzw. Unix-Passwort-Dateien entschlüsseln kann.
Fazit:
Die neue Apache-Version für den Amiga ist stabil. Wer sich den Server neu auf die Festplatte schaufeln will, bekommt durch den Installer Schützenhilfe. Beim Update überschreibt der Installer die alten Daten, zerstört aber keine bestehenden Konfigurations-Files. Neue Funktionen findet man grundlegend nicht, aber einige hilfreiche AddOns. Wünschenswert für die nächsten Versionen wäre die Unterstützung von neuen Technologien z.B. PHP oder Servlets. Dazu müßten aber entsprechende Portierungen der neuen Techniken auch den Weg auf den Amiga finden. Zwar ist mit Daytona eine Java-Engine für den Amiga in der Pipeline, aber bei PHP sieht es immer noch mau aus. n Informationen: WWW: http://www.xs4all.nl/~albertv/apache/
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Zuletzt aktualisiert am 9. Oktober 1999.