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Mittlerweile gibt es von Bill Panagouleas (DiscreetFX) eine Initiative, die eine Mozilla-Version für den Amiga auf den Weg bringen soll. Der Chef des Unternehmens DiscreetFX ist von der Browser-Plattform überzeugt deshalb hat er eine Prämie von 2000 US-Dollar aus eigener Tasche für den ersten Amiga-Port von Mozilla ausgelobt. Mittlerweile haben sich weiter Amiga-Fans an dieser Aktion beteiligt und den finanziellen Anreiz auf über 4000 Dollar gesteigert. Ein Port des Mozilla-Abkömmlings zählt auch für die Prämie. Weitere Informationen findet man auf der AmiZilla-Website.
XUL, CSS
und JavaScript
Mozilla zeigt Webinhalte an und benutzt dabei wie jeder moderne Browser auch
Cascading Style Sheets (CSS) und JavaScript. Die Gecko-Engine übernimmt
diese Aufgabe Sie liest das Webdokument und rendert dieses. Eine weitere
Möglichkeit Inhalte in Mozilla zu zeigen ist die Formatierung mit dem XPFE-Framework.
Diese Layout-Engine nutzt XML, CSS und JavaScript, um die Inhalte darzustellen.
Dazu gibt es die XUL-Dokumente die Abkürzung steht für XML-based
User-interface Language. Das System hat Parallelen zu DHTML, nutzt aber XUL-Dokumente
anstelle von HTML. Innerhalb von XUL kann man aber auch HTML-Daten integrieren.
Auf diese Art und Weise arbeitet das Mozilla-Interface es wurde komplett
mit dieser Technologie entwickelt. Das gilt für den Browser, Mailer, Chatclient
und Newsreader.
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Durch das verwendete System, wirkt Mozilla auf älteren Rechner noft sehr träge, denn die Gecko-Engine muss die Inhalte wie bei einer Webseite erst rendern. Da die Oberfläche im Prinzip wie eine interaktive Webseite funktioniert, kann man relativ schnell das Aussehen der Mozilla-Oberfläche ändern (z.B. Austausch der Grafiksets). Im Gegensatz dazu arbeiten Browser wie »Galeon« mit einer eigenen GUI, die das Fenster mit dem Gecko-Inhalt ansteuert. Hier wird Gecko nur für die Anzeige von Webinhalten verwendet. Darum erscheinen diese Browser meist schneller, als das Mozilla-Original.
Reine XUL-Applikationen, die auf das Mozilla-Framework aufbauen, laufen auf jeder Plattform, die einen Port des Browsers haben. Für Amiga-User oder frischgebackene Besitzer eines AmigaOne bzw. Pegasos ist das im Moment nur unter Linux möglich. Man kann dort Applikationen unter Mozilla schreiben und sie z.B. unter MacOS X oder Windows weiterbenutzen. Wenn es für AmigaOS 4 oder MorphOS eine Mozilla-Portierung oder Variante gibt, kann man die XUL-Anwendungen auch da benutzen.
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Im nächsten Abschnitt wird das Menü des Programmfensters definiert. Hier werden die Einträge mit Namen und Funktionsaufruf festgelegt. Zum Abschluss wird ein Text über eingebettetes HTML ausgegeben. Dazu wird eine Tabelle definiert und der Text in die Mitte der Zelle gestellt. Das Beispiel zeigt, wie XML, HTML und JavaScript gemischt werden. Die Auszeichnung erfolgt in XML in das HTML-Anweisungen eingebettet sind. Die können dann auch noch JavaScripte enthalten, die die Kontrolle über das Programm übernehmen. Damit wird im Beispiel die Menüauswertung realisiert. Zusätzlich können Cascading Style Sheets zur Formatierung innerhalb der HTML-Daten zum Einsatz kommen. Man sieht Mozilla ist leistungsfähig und eine Portierung für den Amiga wäre sicher sindvoll. Die Siegprämie von Bill Panagouleas und den anderen Spendern ist auch nicht zu verachten!
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Zuletzt aktualisiert am 21.9. 2003.