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Image Engineer greift zum Laden und Speichern von Bildern auf die »SuperView-Library« von Andreas Kleinert zurück. Es werden also alle wichtigen und fast alle nicht so wichtigen Bildformate unterstützt. Image Engineer ist ein reines Bildbearbeitungsprogramm mit vielen Filtern und Effekten. Es ist modular aufgebaut. Funktionen zum Malen von Bildern bietet Image Engineer jedoch nicht. Es empfiehlt sich also zusätzlich ein Malprogramm installiert zu haben, um Vorlagen wie Schriftzüge oder Hintergründe für die Visual Engineer-Skripte erstellen zu können. Oft kann man auch auf vorhandene Texturen zurückgreifen.
Die Macht des Königs
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VisualEngineer besteht aus vielen Skripts, Alpha-Masken, Filter-Matritzen und weiteren Dateien (s. »Welche Skripte gibt es?«).
Dadurch erweitert es Image Engineer um viele Möglichkeiten mit dem Schwerpunkt auf einfache Weise erstaunliche Bilder, z.B. professionelle Textlogos, Farbübergänge, sich überlagernde Bilder oder Bilder, die wie Puzzles aussehen, erzeugen zu können. Es ist für jeden interessant der oft Grafiken designen muß aber auch für den Gelegenheitsnutzer, der seine eigene Homepage etwas aufpeppen will.
Gerade für die Erstellung von Bildern und Logos für Webseiten ist Visual Engineer gut ausgestattet. Besonders interessant sind dabei die Logo-Funktionen.
Die Installation
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Danach entpacken sie einfach alle Archive von Visual Engineer direkt in das »Image Engineer«-Verzeichnis. Sie finden alle nötigen Dateien auf der nächsten Amiga-Magazin-CD-ROM oder im Internet (s. »Internet-Ressourcen«). Stellen sie sicher, daß sich im »SYS:Rexxc«-Verzeichnis der »RX«-Befehl befindet. Einige Skripte von Visual Engineer brauchen diesen, um weitere Skripte auszuführen. Nach der Installation von Visual Engineer befindet sich im Programmverzeichnis eine Schublade names »Notes«, die englischsprachige Anmerkungen und Erklärungen zu den einzelnen Skripten enthält, die Datei »VisualEngineering.notes« enthält einige allgemeine Anmerkungen zu VisualEngineer. Im »ARexx«-Verzeichnis sind die Skripte installiert.
Das erste Logo
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Sie sehen den einfach Schriftzug »Amiga Magazin«, der etwas eingezwängt sein Dasein fristet. Also schaffen sie mit dem »AddSpace«-Skript etwas etwas Platz um das Logo herum. Öffnen sie dazu mit »Project/ARexx Window« oder »Amiga-A« das ARexx-Fenster. In diesem werden alle installierten ARexx-Skripte angezeigt.
Wählen sie »AddSpace« aus und klicken sie auf »Execute«. Nun fragt sie das Skript nach einigen Parametern. Geben sie bei »Background color« »white« an und unter »Space to add« »20«. Damit fügen sie auf allen Seiten des Bildes 20 Pixel an. Als Hintergrundfarbe wird dabei weiß verwendet (s. Bild »Der erste Schritt«). Danach können sie das alte Bild schließen um mehr Platz zu haben und die Übersicht zu behalten. Jetzt hat das Logo zwar mehr Platz, sieht aber noch recht grobpixelig aus. Dem kann durch einen Weichzeichner-Effekt abgeholfen werden (s. Bild »Kantenglättung«).
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Spielen sie ruhig ein wenig mit den Einstellungen dieser Funktion herum. Durch Ausprobieren lernen sie die Möglichkeiten der Skripte am besten kennen.
Es wird Zeit, dem Logo etwas Farbe zu verpassen. Laden sie das Bild »Textur-heat_ripple.jpg«. Markieren sie das Bild mit »Amiga-2« oder »Image/Use as secondary« als sekundäres Bild. Sie können auch im Statusfenster den Schalter »Second« anklicken. Nun aktivieren sie mit einem Mausklick wieder das Bild mit dem Logo. Danach brauchen sie nur noch das Skript »LogoTexture« zu starten, um die Textur auf das Logo zu legen. Das sieht ja schon recht nett aus, aber sieht das Logo wieder recht grobpixelig aus. Also wieder mit einem Weichzeichner drüber. Aber diesmal nicht mit »GaussianEdge«, denn das ist für Schwarzweiß-Logos, sondern mit »GaussianFeather«, das Farblogos glättet (s. Bild »Logo in bunt«).
Schatten gefällig
Jetzt sieht das Logo eigentlich schon recht akzeptabel aus. Mit einem Schatten-Effekt könnte das Logo jedoch noch etwas besser aussehen. Verwenden sie dazu das Skript »Shadow« mit den in Bild »Der Schatten-Effekt« dargestellten Parametern (s. Bild »Mögliche Ergebnisse«, linkes, oberes Fenster). »Type/Colorantialias« bewirkt eine weitere Glättung des Bildes, um Pixel-Artefakte am Rand zwischen Schriftzug und Schatten zu vermeiden. Wenn »Treshold« zu niedrig eingestellt ist, gehen bei der Anwendung des VisualEngineerSchatten-Effekts helle Teile des Logos verloren.
Jetzt wirds bunt
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Sie können auch einen farbigen Schatten erstellen. Ändern sie dazu im Einstellungsfenster von Shadow »Color« auf »yes«. Um den Schatten etwas stärker hervorzuheben, können sie auch mal »X-Place« und »Y-Place« auf »2«. Das Skript wird nun ein weiteres Skript »PrimaryColors« aufrufen, um Farbe ins Spiel zu bringen. Dieses bietet ein weiteres Einstellungsfenster zum Festlegen der Farbe. Weiterhin kann man angeben, ob der Kontrast zwischen Logo und Schatten erhöht werden soll: »Contrast stretch«. In Bild »Mögliche Ergebnisse« haben wir die Farbe »DRed« ohne Kontrasterhöhung verwendet.
In diesem Bild sehen sie auch, wie es aussieht, wenn man den Schatten-Effekt als Umrahmung einsetzt. Ändern sie den Typ des Schatten-Effekts, »Type«, einfach auf »Rectangle«. Experimentieren sie ruhig noch ein wenig mit den Visual-Engineer-Skripten. Wenden sie z.B. den Schatten-Effekt zwei mal hintereinander an und schauen sie sich ruhig schonmal die andere Skripte an.
In der nächsten Ausgabe erfahren sie, wie sie »VisualLogo« verwenden können, um weitere tolle Logos zu entwerfen, wie sie mit »VisualBorder« um Bilder einen tollen Rahmen legen können, und wie sie zwei Bilder wie Postkarten übereinanderlegen können.
Zum Schluß dieses Berichts noch ein kleines Beispiel, wie es aussehen kann, wenn sie ein Bild mit »VisualPuzzle« in ein Puzzle verwandeln. (s. »Puzzles«). Dabei können sie sogar die Puzzleteile selbst gestalten.
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Zuletzt aktualisiert am 15. August 1999.