AMIGA-Magazin · Ausgabe 7/99 · Webserver: hserv 9.2

Aktuelles Heft 7/99

ARexx-Skripte servieren Dokumente

Die Flexibilität von ARexx schätzen viele Amiga-User. Daß man vollwertige Programme und Anwendungen mit der Skriptsprache schreiben kann ist hinlänglich bekannt. Mit »hserv« existiert sogar ein Server für das http-Protokoll.

von Jörn-Erik Burkert

Es geht: Der Webserver »hserv« wurde in der Amiga-Skript-Sprache ARexx geschrieben und hat viele nützliche Funktionen.
Mit seinem Webserver »hserv« beweist Alfonso Ranieri, daß man mit ARexx auch Internet-Software schreiben kann. Die Installation des Server ist kinderleicht ­ nur das Archiv entpacken und den Server installieren. Dabei werden alle notwendigen Bibliotheken gleich mitgeliefert. Bevor man den Server zum Leben erweckt, muß man nur noch die Konfigurations-Datei bearbeiten und auf eigene Bedürfnisse anpassen. Dann geht´s los! Alles in allem benötigt man ca. 15 Minuten und der Server läuft (s. »Es geht«).

Daß es sich bei hserv nicht nur um ein simples Programm handelt, das nur Dokumente liefert, sieht man an den beiliegenden Beispielen. CGI-Skripts in ARexx oder direkt ausführbar, sind für den kleinen Server kein Problem. Hat man Perl für den Amiga korrekt installiert, arbeitet hserv auch mit CGIs in dieser Skriptsprache zusammen. Eines muß man aber beachten ­ bei sehr großem Traffic geht der Server schnell in die Knie. Das Programm ist mehr für lokale Anwendungen gedacht ­ der Einsatz im Internet dürfte das Programm und den Amiga überfordern. Hier sollte man lieber zum freien Apache-Server greifen. Zum Experimentieren reicht hserv aber allemal aus ­ das Programm findet man im Aminet im Verzeichnis comm/tcp ­ der Download des 137 KByte großen Archive lohnt sich auf jeden Fall!


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Zuletzt aktualisiert am 4. Juni 1999.