von Steffen Häuser
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Ein Fallstrick zu Beginn ist, dass man nach Installation von MacOS
X davon ausgehen könnte, dass Samba bereits auf dem Mac installiert ist.
Was jedoch per Default installiert ist, ist nur ein Sharing mit Windows-Freigaben,
das mit der Amiga-Version von Samba nicht zusammenarbeitet.
Glücklicherweise gibt es eine Portierung von Samba für MacOS X (s.
Kasten »Samba: Internet-Informationen«).
Für die Installation benötigt man folgende Archive:
Samba für MacOS X: Samba_X_2.2.2.sit
Samba Server
Config: ssp_1.5.sit
Samba Browser:
SmbBrowse.71.sit
»Samba X« lässt sich dabei bequem durch Doppelklick mit dem
MacOS-Installer auf die Platte schaufeln. Das ebenfalls erforderliche »Server
Config Tool« besteht aus zwei Dateien: Das »PrefererencesPane«
wird nach /Library/ PreferencesPanes kopiert, die Applikation aber nach Applications.
Alternativ kann man auch einfach die pplikation starten und wenn MacOS X nach
dem »PreferencesPane« fragt, angeben, wo dieses im System installiert
ist.
MacOS-X-Client
MacOS-X-Client lässt sich sowohl als Server, als auch als Client verwenden
wir zeigen beide Möglichkeiten. Zur Verwendung des Macs als Client
auf einem anderen Server startet man die »SmbBrowse«-Oberfläche
(s. »Zugriff bei anderen«). Man kann nun per Maus durch die Domains
im Screenshot heißt diese BIRDLAND browsen. Im Beispiel wurde
der Rechner LORD dieser Domain angewählt und dort das freigegebene Share
tmptmp. Auf der rechten Seite des Bilds wurden Username, Passwort und Domain
eingetragen hier muss man auf Klein/ Großschreibung achten. Der
Eintrag WINS-Server wurde einfach entfernt, da LORD keine solche Funktion bietet.
Ein einfacher Klick auf "Mount" verbindet dann den MacOS-X-Rechner
mit dem ausgewählten Share und zeigt ein passendes Symbol auf der Oberfläche
von MacOS X an. Diese Aktion kann u.U. ein paar Sekunden dauern. Im Anschluss
lassen sich Dateien auf Netzlaufwerk direkt mit dem Finder manipulieren. Hinweis:
Die Rechte zur Bearbeitung von Dateien werden bei der Konfiguration der Gegenseite
(in diesem Falle auf dem Amiga) in der smb.conf auf dem Mac festgelegt.
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Auf dem
Amiga
Es ist nun an der Zeit, sich dem Amiga zuzuwenden. Wer bereits Samba installiert
hat braucht nichts am System auf dem Amiga zu ändern. Es muss nur noch
ein Mount-Eintrag für smbfs eingeben werden, um sich mit dem Samba-Server
unter MacOS X zu verbinden. In unserem Beispiel lautet die Befehlszeile wie
folgt:
run >nil: smfbs volume=
ÂMacOSX workgroup=BIRDLAND Âdevice=TheMac
Âpassword=meinpassword
Âusername=magicsn
Âservice=//MAC/MacOSX
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Dabei sollte man sichergehen, dass auf dem Amiga Samba bereits wie im früheren
Ausgabe des Amiga Magazins (s. [1], [2])
erläutert, installiert ist. Außerdem sollte der Rechner Mac in der
Datei Amitcp:db/hosts bzw. unter »Hosts« unter Miami definiert sein.
Man kann nun die Mac-Platte von der Workbench aus als TheMac: ansprechen und
Daten austauschen.
Wenn nun ein User sich mit dem Mac verbindet und Daten austauscht, kann man
die offenen Verbindungen über das Connections-Tab im »Preferences-Pane«
überwachen (s. »Verbindungs-Check«). Außerdem lassen
sich die Samba-User über das Users-Tab verwalten (s. »Benutzer-Verwaltung«).
Man kann hier den Zugriff auf die freigegebenen Laufwerke des Mac zulassen oder
sperren.
lb
Literatur:
| [1] | Samba in Miami, Jörn-Erik Burkert, AMIGA Magazin 2/1999 |
| [2] | Fenster auf!, Jörn-Erik Burkert, AMIGA Magazin 6/1999 |
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Zuletzt aktualisiert am 13. 4. 2002.