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Aktuelles Heft ->2/97

2/1997
Hier finden Sie die Beschreibungen zu den Programmen und Beiträgen auf der aktuellen Heft-Diskette.
Geschicklichkeitsspiel: Brave
Sie sind auf der Heimreise von einem fernen Planeten irgendwo in der Galaxis gestrandet. Sie befinden sich nun in einer unbekannten Raumbasis. Um wieder nach Hause zu kommen, müssen Sie die Ersatzteile für Ihr Raumschiff in der Raumstation finden. Dazu laden Sie das Spiel mit:
LOAD "- BRAVE -",8,1
und starten es mit dem RUN-Befehl. Nach dem Entpacken wird der Intro-Screen eingeblendet. Sie verlassen Ihn mit dem Druck auf den Button des Joysticks in Port #1 und das Hauptmenü wird nun nachgeladen. Hier habe Sie die Auswahl zwischen
Spielstart
Passwort-Eingabe
Spielanleitung (englisch)
Bestenliste
Die Hauptfigur wird mit dem Joystick durch die Räume bewegt - der Feuerbutton aktiviert die Waffe. Sie können damit die unzähligen feindlichen Aliens erledigen - doch Vorsicht: der Munitionsvorrat ist nur begrenzt. Ebenso die Lebensenergie - geht sie gegen Null, ist ein Leben futsch. Unterwegs gibt's Extras für Munition und Lebensenergie. Diese Boni tauchen ebenfalls auf, wenn man bestimmte Monster abschießt.
Nach dem Laden und dem Start mit RUN erscheint der Bildschirm mit sechs, per Zufallsgenerator ausgewählten Lottozahlen (sortiert), die Sie übernehmen und in Ihren Lottoschein eintragen können.
Wenn Ihnen die Zahlen nicht zusagen, haben Sie per Tastendruck die Möglichkeit, eine neue Reihe in den entsprechenden Kästchen erscheinen zu lassen. übrigens: Der Programmautor hatte im ersten Monat, nachdem das Programm fertiggestellt war, nach dieser Auswahlmethode drei Lottogewinne! Viel Glück!
Diese Software nutzt beim Digitalisieren von Musik oder Sprache den Speicher der bekannten Commodore-RAM-Erweiterungen (REU). Mit dem C 64 oder C 128 im C-64-Modus inkl. Diskettenlaufwerk (1541/1571/1581) lassen sich so sogar komplette Pop-Songs samplen, speichern und wieder abspielen. Empfehlenswert ist ein Hardware-Floppyspeeder, da das übertragen von 512 KByte Sample-Daten z.B. bei der 1541 eine kleine Ewigkeit dauert. Optimal ist die 1581 mit Jiffy-DOS.
Nach dem Laden und dem Start mit RUN sollte man zunächst die verwendete Hardware einstellen.
Achtung: Das Programm übernimmt Ihre Angaben, ohne sie zu überprüfen! Wahlfunktionen des Hauptmenüs:
M: legt die Größe des REU-Speichers fest. Es sollten keine Werte eingestellt werden, die größer sind als die tatsächliche Kapazität der REU, kleinere Werte sind problemlos möglich. Nach dem Laden eines Sound-Samples wird dieser Wert automatisch gesetzt.
A: Adresse des Diskettenlaufwerks
D: Laufwerkstyp - Diese Angaben beziehen sich nur auf das Laufwerk mit Sample-Dateien, auf die Programmdiskette wird nach dem Start nicht mehr zugegriffen. Achtung: Wenn Sie eine 1541-Floppy als 1581-Laufwerk anmelden, kann das Programm abstürzen!
+/-: Einstellung des Digi-Speed. Dieser Wert hat doppelte Funktion: Beim Samplen entspricht er der Sample-Rate (1 = hohe Qualität, 20 = lange Spieldauer). Ist das Digi erst einmal im Speicher, verändert der Wert nur die Abspielgeschwindigkeit, die Sample- Daten bleiben jedoch unverändert.
L: lädt ein Digi in den Speicher,Größe und Abspielgeschwindigkeit werden automatisch gesetzt. Die Zahl am Beginn des File-Namens entspricht der Größe des Digis in KByte.
S: Speichern, Dateiname ist anzugeben. Größe und Tempo werden automatisch mitgesichert.
Wählt man die Funktion "Samplen", kann man zuerst - wie von der Original- Digisoftware gewohnt - den Digitizer aussteuern. Ein Tipp auf die Leertaste startet dann den Sample-Vorgang mit der voreingestellten Sample-Frequenz und der Speichergröße.
Im 64'er-Magazin 4/91 wurde die Bauanleitung für einen Digitizer im Selbstbau veröffentlicht. Wer das Heft nicht besitzt, kann gegen 5 Mark Unkostenbeteiligung (Schein oder Münze dem Brief beilegen) eine Kopie der entsprechenden Heftseiten bei unserer Redaktion anfordern (Adresse s. Impressum).
Wer kennt sie nicht, die Geschichte von Max & Moritz? Der erste Streich der Lausebengels wurde in Geo-Paint-Grafik umgesetzt.
Um die Bilddateien zu nutzen, brauchen Sie die Applikation GeoPaint von der Rückseite der Geos-System-Disk. Die Bilder inkl. Text lassen sich auch seitenweise ausdrucken. Beachten Sie, daß dazu ihr individueller Druckertreiber auf derselben Diskette ist bzw. in einem aktivierten Laufwerk (oder RAM-Erweiterung) parat ist. Viel Vergnügen mit der Bildergeschichte von Wilhelm Busch in Geos!
Letztes Update: Jörn-Erik Burkert, 64'er, 15. Januar 1997
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